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Land - Herstellung - Tasting,
Informationen
Hallo Whisk(e)y Freunde,
schon seit vielen vielen Jahren streiten die Iren & die Schotten darüber, wer den Whisk(e)y zuerst hergestellt hat.
Die Kunst des Destilierens gelangt im 6. Jahrhundert mit Christlichen Missionaren aus dem Mittelmeerraum auf die Britischen Inseln.
Erwähnt wird das Golden/Bernsteinfarbene Getränk erstmals im Jahr 1494 in schottischen Steuerunterlagen.
Im 16. Jahrhundert werden Verfahren zur Destilation erstmals in Büchern dargestellt.
Unterschiedlich ist jedoch die Schreibweise, in Schottland/Kannada ist es üblich das, das Wort "Whisky" geschrieben wird ohne das "e", in Irland und den USA hingegen wird das Wort "Whiskey" mit "e" geschrieben.
Die schottischen Whisky-Regionen:
Speyside: im Nordosten gelegen, befinden sich dort sehr viele Brennereien, die alle alte Traditionsbetriebe sind. Hier fließen Bäche mit glasklarem Wasser, Felder und Wälder wechseln sich in der Speyside ab.
West Highlands: an der Westküste befinden sich Hochebenen und das unangefochtene Reich der Torfmoore. Die Insel Skye rühmt sich, den hochwertigsten Torf zu besitzen.
Highlands: windgepeitscht, mit Heidekraut bewachsene Hochebenen durchziehen Schottland von Nordwesten nach Südosten. die Halbinsel - Campbeltown bildet geographisch gesehen eine Art Anhängsel.
Lowlands: diese Region liegt im Südlichen Teil Schottlands an der Grenze zu England. Typisch sind hier die reizvollen Tiefebenen.
Islay: die Insel gehört zu den Hebriden, hier wird Whisky von bester Qualität gebrannt, mit typischem Torf und Salzaroma.
Weitere Inseln: neben Islay, deren Erzeugnisse sehr Charakteristisch sind, wird auch auf anderen Inseln Schottlands Whisky destilliert, z.B. auf der Insel Jura oder auf den Orkneyinseln.

Die Herstellung :
kurz gesagt wird Whisky in fünf Arbeitsschritten hergestellt:
1.Vorbereitung des Getreides (das sog. Mälzen, unterteilt in Einweichen, Keimen und Darren)
2.Maischen
3.Fermentation ( Gährung )
4.Destilation
5.Reifung
doch später dazu noch genauer.....
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Natürlich gibt es unzählige Sorten, Brennereien, Abfüller und auch Experten, die durch Ihr Fachwissen und der Liebe zu diesem außergewöhnlichen Getränk dazu beitragen, dieses für den "Laien" etwas verständlicher zu machen. Durch unsere eigene Erfahrung können wir sagen, dass ein preisintensiver Whisky nicht zwingend besser schmecken muss als ein etwas günstigerer Whisky.
Auch der Trend zum Blend wird immer deutlicher, das Mischen (Verschneiden) von verschiedenen Single Malt´s ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die nur von den wenigsten Experten beherrscht wird (z.B. Richard Paterson). Der Geschmack ist also entscheidend, zum Glück hat ein jeder von uns einen anderen Geschmack, ich für meinen Teil kann nicht bestätigen, daß ein Whisky auch nach "Obst aus der Dose" schmecken kann. Das Interesse am Whisky kam durch einen gemütlichen Abend am Feuer vor ca. 11 Jahren zustande.
Durch Erzählungen und Überlieferungen von Bekannten und Freunden kamen wir auf den Whisky zu sprechen. Natürlich beschäftigten wir uns in erster Linie mit dem Whisky aus Schottland und Irland. Später kamen natürlich auch weitere Sorten aus anderen Ländern hinzu. In den letzten Jahren wurden sehr viele Whisky´s verkostet und natürlich auch bewertet. Das Wort "Whisk(e)y" ist keltischen Ursprungs und bezeichnet ein in Schottland und Irland heimisches alkoholisches Getränk. Whisky wird aus verschiedenen Getreide, darunter fast immer Gerstenmalz, hergestellt und so destilliert, dass etwas von dem Geruch & Geschmack des Getreides erhalten bleibt. Durch das Reifen im Eichenfass entwickelt sich das Getränk weiter. Nur wenn der Whisky in Schottland destilliert wird und mindestens 3 Jahre dort reift, darf er sich : Scots, Scotch oder Scottish Whisky nennen. Malt Whisky wird aus gemälzten Getreide, in Schottland stets Gerste, in einer Pot Still genannten Brennvorrichtung erzeugt. Ein Single Malt ist ein Whisky, der aus einer einzigen Brennerei stammt. Wenn dieser Single Malt aus einem einzigen Fass abgefüllt wird, spricht man von " Single Cask", was auf dem Etikett zu erkennen ist.
Das richtige Tasting -sprich Verkosten- beginnt natürlich mit dem richtigen Gefäß, in dem der Whisky präsentiert wird. Unserer Meinung nach sollte man auf jeden Fall ein sogenanntes "Nosing" Glas zum verkosten benutzen. Nur in einem Nosing-Glas kann sich der typische Duft des Getränkes entfalten, der in unsere Nase strömt, um uns in seinen Bann zuziehen. Doch dazu später ausführlichere Informationen. Wir bitten um etwas Geduld.
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Whisky Wissen,
Die Herstellung von Whisky ist heutzutage kein Geheimnis mehr, die ersten Schritte bei der Herstellung von Whisky ähneln dem Bier brauen.
Als erstes wird die Gerste auf sogenannten Tennen ausgebreitet, befeuchtet und somit zum Keimen gebracht. Durch das Keimen entsteht Malzzucker. Die gekeimte Gerste wird dann getrocknet (Darren) . Soll der Whisky rauchig schmecken, wird unter dem "nicht dicht geschlossenen Boden" in einem Ofen Torf verbrannt, der Torfrauch trocknet die Gerste und zieht in selbige rein.
Danach wird die Gerste klein geschrotet und unter Zusatz von Hefe zum Gären gebracht. Der Zucker verwandelt sich in Alkohol und Kohlendioxid. Dannach erfolgt die erste Destillation.
Das Gemisch wird erhitzt in kupfernen Brennblasen, der Alkohol verflüchtigt sich und steigt als Dampf nach oben. Der Dampf wird über ein Abkühlrohr wieder verflüssigt und aufgefangen.
Auf diese Weise entsteht ein "Rohbrand" mit etwa 20% Alkohol. Durch die zweite Destillation steigt der Alkoholgehalt auch ca. 65 - 75 %. Der so produzierte Alkohol wird durch den "Spirit - Save" geleitet und vom "Vorlauf" und "Nachlauf" getrennt, denn nur der sogenannte "Mittellauf" ist für die Whisky-Herstellung geeignet.
Nun wird der "Mittellauf" in großen Behältern aufgefangen und erst dann in ausgesuchte Fässer abgefüllt. Diese Fässer müssen aus Eiche sein und mindestens für 3 Jahre & einen Tag auf Schottischen Boden ruhen, bevor sich der Whisky "Scotch" nennen darf.
Aber in den allermeisten Fällen werden die Fässer 10, 12, 15, 17,18 oder noch länger gelagert bevor der Whisky in Flaschen abgefüllt wird.
Was ist ein "Single Malt Whisky" ? dies ist ein Whisky der nur aus einer Distillerie kommen darf, Malt steht für "Malz". Ein in vielen Jahren geschulter "Master Distiller" vermischt (vermählt) diverse Fässer (nur aus einer Distillerie) zu einem Single Malt Whisky.
Was ist ein "Blend" ? für einen "Blended Malt Scotch Whisky" werden verschiedene Single Malts aus verschiedenen Distillerien vermischt. Bei einem "Blended Scotch Whisky" wiederum kommt auch "Grain Whisky" (aus ungemältster Gerste) zum Mischen hinzu. Dieser "Grain-Whisky" wird meist zum Beimischen hergestellt. Für den Geschmack werden meist viele Singe Malts hinzu gemischt. Dieses sogenannte "Blending" von Whisky´s ist eine sehr schwierige Aufgabe die nur geschulte "Supernasen" beherrschen.


Der Einfluss von Torf auf den Whisky
Nun ist es ja bekannt, das in den vergangenen ca. 5 tausend jahren sich Torf durch verschiedene abgestorbene Pflanzen & deren Reste gebildet hat, und das Torf wächst jedes Jahr um ca. 1en Millimeter an. Der Mensch verwendet Torf schon seit langer Zeit als Energiequelle zum heizen.
Der Torf wird dazu "gestochen" also in kleine Streifen die zum trocknen Pyramidenförmig aufgeschichtet werden. Das enthaltene Wasser kann so abfließen und aus dem feuchten Torf wird eine Art hartes Brikett. Torf brennt im Vergleich zur Kohle schneller ab und gibt dabei eine große Menge an Energie frei.
der Torf wurde auch zum beheizen der großen Brennblasen genutzt, aber nicht dadurch erhält der Whisky seinen rauchigen Geschmack. Nur durch die Trocknung des feuchten Malzes über mit Torf beheizten Feuerstellen bringt den Rauch ins Gerstenkorn. Nun könnte man sagen, das dann ja jeder Whisky ähnlich ja sogar gleich schmecken müsste, doch weit gefehlt. Der Unterschied der Rauchigkeit der Whisky´s liegt in der Zeitspanne begründet, die das Gerstenkorn dem intensiven Torfrauch ausgesetzt ist. Die Darrzeiten von feuchtem Gerstenmalz liegen bei ca. 30 Stunden. Bei Laphroaig wird ca. 18 Stunden über Torfeuer gedarrt, bei Glengoyne wird dagegen über ungetorften Freuer gedarrt. So entstehen viele verschiedene Whiskys wovon ein jeder andere Nuancen aufweist. Doch Malzkörner weisen eine Besonderheit auf, auch ohne Torffeuer vermitteln sie eine gewisse rauchigkeit im Whisky.
Übrigens, das Wasser, das durch den Torf fließt hat keinen Einfluss auf die Rauchigkeit. Wasser enthält nur eine geringe Menge ppm ( Parts per Million ) Torf, die das Wasser etwas braun färben können.
Die Verfahren sind annäherd gleich, doch versucht die Industrie den Verbrauch an Torf auch zu senken oder zu optimieren. So mahlt z.B. Bowmore den Torf zu körnigen Pulver, das auf ein normales Feuer aufgelegt wird und dadurch den notwendigen Rauch erzeugt. Dadurch wird die Rauchausbeute erhöht. In modernen Großmälzereien wird der Rauch nicht nach dem ersten Kontakt mit dem Korn über Pagodendächer abgeführt, sondern mehrfach eingeleitet.
Der Torf wird heut zu Tage großflächig abgebaut. Hierfür wurden spezielle Maschinen entwickelt um den Torf zu stechen und zu ernten. Doch keine Angst, Nachforschungen zur Folge haben ergeben, das der Torf in Schottland schneller wächst als er geerntet wird. Gruß Mirko
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